WIR SIND UNSEREM ZIEL EINEN GROßEN SCHRITT NÄHER!

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Die Malser Bevölkerung hatte September 2014 mittels Volksabstimmung über ein Verbot von EU-weit zugelassenen chemisch-synthetischen Pestiziden auf dem Gemeindegebiet Mals abgestimmt und somit die Weichen für die Zukunft ihrer Gemeinde gestellt und damit einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ihrer Gemeinde und der Region Obervinschgau geliefert. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 69%, und 76% stimmten mit JA zum Verbot.

Der im Mai 2015 wiedergewählte Bürgermeister Uli Veith und die neuen Gemeinderäte haben am 16. Juli diesen direkt-demokratischen Willen der Malser Bevölkerung mit einer klaren Zweidrittelmehrheit (i.e. 14 Stimmen) politisch umgesetzt.

Die Initiativgruppen freuen sich sehr darüber und sehen darin den mutigen Schritt zu einer zukünftigen, verantwortungsvolleren Agrarpolitik. Es ist ein Beispiel für die Landwirtschaft in Europa.

Global 2000 warnt: Pestizidmix neue Gefahr für Bienen

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Nach dem EU-weiten Neonicotinoidverbot droht den Bienen neue Gefahr. Wird das als „bienenfreundlich“ eingestufte Ersatz-Pestizid Thiacloprid in Kombination mit anderen Spritzmitteln angewendet, entsteht ein für die Bienen hochgefährlicher Giftcocktail. …

aus orf.at LINK

Für die Fische

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WASSER!
Du hast weder Geschmack, noch Farbe noch Aroma.
Man kann Dich nicht beschreiben.
Man schmeckt Dich ohne Dich zu kennen.
Es ist nicht so, daß man Dich zum Leben braucht:
Du bist das Leben!
Antoine de Saint-Exupéry

Der Landesfischereiverband hat bekannt gegeben, dass das Ende April im Plauser Graben stattgefundene FISCHSTERBEN auf Pestizide zurückzuführen ist. „Sowohl im Fischgewebe als auch im Wasser des Grabens selbst wurde eine stark erhöhte Konzentration von Chlorpyrifos-ethyl festgestellt, welches beispielsweise als Hauptbestandteil des Pestizids Dursban im Südtiroler Obstbau flächendeckend zur Bekämpfung der Vektoren des Besenwuchses eingesetzt wird“, heißt es aus dem Fischereiverband. Dursban sei sehr giftig für Wasserorganismen und könne in Gewässern längerfristig schädigende Wirkungen haben. …” aus Nur ein Einzelfall? salto.bz

Details bei Umweltschutzgruppe Vinschgau

Gemeindratswahlen 2015

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Am 10. Mai hatten wir die Wahl.
Wir brauchen eine Politik, die bewegt und Bewegung zulässt, das Ziel fest im Auge hat und gute Wege dahin sucht – gemeinsam mit uns allen. Es braucht Menschen, die das vorhandene Potential unserer Gemeinde erkennen und behutsam und vorausschauend damit umgehen.
Dafür braucht es gute Leute – wählen wir sorgfältig!

Das Ergebnis spricht für sich:
Der neue/alte Bürgermeister Ulrich Veith (72% der Stimmen) steht mit einer 2/3 Drittel Mehrheit im Gemeinderat für die Umsetzung der Volksabstimmung.

Gründerin von Medica Mondiale und Alternative Nobelpreisträgerin Monika Hauser unterzeichnet das Manifest der Ärzte und Apotheker.

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Der Agrarforscher Hans-Rudolf Herren schrieb bereits einen Unterstützerbrief, die Wissenschaftlerin und Aktivistin Vandana Shiva schickte ebenso Zeilen der Solidarität an die Malser Bevölkerung, die pestizidfreie Gemeinde werden will. Am 6. April solidarisierte sich eine weitere Trägerin des Right-Livelihood-Awards, die in Thal in der Schweiz geborene und in Köln lebende Südtiroler Frauenärztin Monika Hauser, mit dem Anliegen der Malser. Mit ihrer Unterschrift auf dem von Elisabeth Viertler und Johannes Fragner-Unterpertinger initiierten Manifest der Ärzte und Apotheker verdeutlichte Hauser auch die Wichtigkeit des Handelns:
„Es gibt keine Alternative zum Handeln! Und wer, wenn nicht wir?“.
Hauser setzt sich seit den 90er Jahren dafür ein, kriegstraumatisierten Frauen medizinische und psychologische Hilfe zu leisten und erhielt für ihren Einsatz zahlreiche weitere Ehrungen.
Original

Stummer Frühling

aus “Süddeutsche Zeitung”, vom 3.4.2015
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Die Honigbienen verschwinden – Gefahr droht ihnen von Parasiten, der Industrie und nun von der EU.
… Dünger und Pestizide haben die Umwelt geschwächt. Das Agrarsystem kollabierte: Casili, 39, sagt, er durchlebe die komplizierteste Phase seines Lebens. “Man spürt, dass hier mächtige Interessen berührt werden”, sagt der Agronom. Er glaubt, dass die nachlässige Pflege der Olivenhaine im Salento, der Dünger- und der gestiegene Pestizid-Einsatz Böden und Umwelt so geschwächt haben, dass das Agrarsystem kollabierte. Die Artenvielfalt, die eine natürliche Schädlingskontrolle garantierte, ging verloren. “Klar ist es nun leichter, Insektizide und resistente Arten in den Markt zu drücken.” Nun riskieren 1000Landwirte im Salento aufgrund des befohlenen Gifteinsatzes den Verlust ihrer Bio-Zertifikate.
Es ist so still in Apulien. …”

WHO-Behörde stuft fünf Pestizide als unterschiedlich krebserregend ein

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“Lyon – Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stuft fünf Organophosphate, die als Herbizide oder Insektizide eingesetzt wurden oder werden, als möglicherweise oder wahrscheinlich krebserregend ein, darunter auch das in der Landwirtschaft häufig verwendete Breitbandherbizid Glyphosat. Dessen Hersteller hat die Einstufung umgehend kritisiert. …”

aus Deutsches Ärzteblatt aerzteblatt.de

2 FILME!

1. Die Reportage “Pestizide auf unserem Teller” macht deutlich, dass die Auswirkungen der Pestizide nicht nur die Bienen treffen, sondern die gesamte biologische Vielfalt.
LINK gesendet am 16.3. auf 3sat

2. “Tote Tiere – Kranke Menschen” Glyphosat und seine Folgen: Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. Und: Auch Landwirte erkranken. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Pestizids Glyphosat findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft Europas werden jährlich Millionen Liter solcher Pestizide eingesetzt.
LINK

Studie über das Bienensterben

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Der Artikel der “Neuen Südtiroler Tageszeitung” vom 6. Februar 2015 basiert auf folgender Studie
“Morie primaverili di api nel nord-est dell`Italia: valutazione dei sospetti avvelenamenti da prodotti fitosanitari”
Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie, Centro di Referenza Nazionale per l'apicoltura

Download Studie
Download Artikel Tageszeitung

Tief Einatmen!

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Eine Gemeinderatssitzung, die es in sich hatte. Elf Gemeinderäte, die ein eindeutiges Ergebnis einer Volksabstimmung völlig unberührt lässt. Und 2377 Malser Wähler, die sich weniger ver- als getreten fühlen dürften.

Ein paar wenige atmen auf. Wir alle atmen ein. Und zwar Pestizide. So lautet das Ergebnis der am 7. Januar 2015 abgehaltenen Gemeinderatssitzung in Mals im Vinschgau. Nachdem eine überwältigende Mehrheit der Malser im September 2014 in einer für Europa einzigartigen Volksabstimmung für eine pestizidfreie Zukunft auf ihrer 247 Quadratkilometern großen Gemeindefläche votierte, setzten elf Gemeinderäte dem pestizidfreien Zukunftswillen der Bürger und Bürgerinnen ein vorläufiges Ende. …
mehr

Für ein vollständiges Verbot von "Bienenmörder - Pestiziden" in Europa

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“Sie wissen, dass jährlich hunderte Millionen Bienen in Europa sterben, was unser gesamtes Ökosystem gefährdet und unsere Nahrungsmittelproduktion bedroht.

Mehrere Studien die Neonicotinoide, eine Familie von hochgiftigen Pestizide, und die Mobilisierung der Zivilgesellschaft haben die Europäischen Union dazu veranlasst, ein teilweises Moratorium von zwei Jahren anzugehen, welches aber die Verwendung dieser Pestizide nur bei einigen Kulturpflanzen und in bestimmten Zeiträumen verbietet.

Doch die neuesten Studien die von öffentlichen und unabhängigen Labors durchgeführt wurden, beweisen, dass dieser Kompromiss keine Auswirkungen auf den Rückgang und die Sterblichkeit der Bienen haben wird. Neonicotinoid-Reste können bis zu drei Jahre im Boden bleiben und infizieren damit die folgenden Kulturen auch wenn diese unbehandelt sind. Die Pollen dieser Pflanzen werden Neonicotinoid-Rückstände enthalten welche die Bienen vergiften, was zu Umweltschäden führt, die man gerade erst zu messen beginnt.

Wir akzeptieren nicht, dass die europäischen Institutionen unsere Nahrung und unsere Gesundheit gefährden, um die kurzfristigen Interessen einiger agrochemischen Unternehmen, die diese Produkte produzieren und verkaufen, zu erfüllen.

Außerdem bitte ich Sie, diesen inakzeptablen Kompromiss zu beenden und bei dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission einzugreifen, um bedingungslos und ohne Einschränkung alle Neonicotinoid-Pestizide in Europa zu verbieten.” aus pollinis.org

sehenswerte und aufschlussreiche Präsentation: Link und Petition

Ein Brief von VANDANA SHIVA, Trägerin des alternativen Nobelpreises. Sie gratuliert und unterstützt MALS!

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Die Gemeinde Mals im Vinschgau hat sich für eine pestizidfreie Zukunft entschieden.

Ich unterstütze das Ergebnis dieser Volksabstimmung.

Es ist ein starkes Zeichen auch für andere Gemeinden, den Mut aufzubringen und sich vom gefährlichen Gebrauch von Pestiziden zu befreien.

Die Zukunft unseres Planeten ist von seiner Biodiversität, seiner Gesundheit und dem Wohlergehen aller seiner Bewohner abhängig.

Mals hat einen ersten Schritt getan. Und einen sehr wichtigen.

Padua, 12. Oktober 2014, Vandana Shiva

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“… Seit Jahren setzt sich Vandana Shiva für Kleinbauern in Indien ein, die wegen der globalen Gentechnikindustrie nicht mehr über ihr eigenes Saatgut bestimmen können. „Bei jedem Anliegen, für das ich mich in den vergangenen 20 Jahren als Umweltaktivistin und biologisch orientierte Intellektuelle engagierte, musste ich feststellen, dass das, was die industrielle Ökonomie als ‚Wachstum‘ bezeichnet, in Wahrheit eine Art von Diebstahl an der Natur und Menschen ist“, so die Aktivistin. …”
aus www.ethecon.org
Dr. Vandana Shiva Lebenslauf ist nach H.R. Herren eine weitere Trägerin des alternativen Nobelpreises, die eine pestizidFREIE Gemeinde Mals unterstützt.

MALS SAGT

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Wahlergebnis:
69% Wahlbeteiligung
75% stimmen mit JA

“Das Leben ist stärker.”

Hollawint sagt DANKE! Allen die diese einmalige Volksabstimmung unterstützt und mitgetragen haben.

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… und in Mals samt Fraktionen geht über Nacht die Sonne auf!

Andere Gemeinden machen es vor

VALLARSA und MALOSCO, zwei Trentiner Gemeinden, die per Gemeinderatsbeschluss dem Einsatz von chemisch synthetischen Pestiziden Einhalt gebieten.
mehr auf hier und anderswo

Monokultur ist Unkultur.

Kultur braucht Landwirtschaft mit Zukunft.
Viehzucht und Ackerbau mit Fruchtfolge, Streuobstwiesen, Gemüseanbau
und vieles mehr ist möglich ohne chemische Pflanzenschutzmittel.

Leben ist wertvoll.

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Foto: Maria Gapp, Bild: Bewohner der Talschaft auf dem Tartscher Bichl – Mals, Idee & Konzept: Rosenrot und Weizenschrot

ILSE-WALDTHALER-PREIS FÜR ZIVILCOURAGE geht an das PROMOTORENKOMITEE FÜR EIN PESTIZIDFREIES MALS

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LAUDATIO von Christina Herz, Verwaltungsrats Vorsitzende der “Ilse Waldthaler Stiftung

REDE von Johannes Fragner-Unterpertinger, Sprecher des Promotorenkomitees für eine pestizidfreie Gemeinde Mals

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Bilder vom Georgi Markt

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Apropos Kinder - unser höchstes Gut

Agrargift: Pestizid schädigt Gehirne Ungeborener

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Der Artikel aus spiegel.de ist bereits 2 Jahre alt. Chlorpyrifos wird noch immer verwendet – auch in Südtirol.

“Es tötet Ameisen, Fliegen, Motten – und greift offenbar die Gehirne von Kindern an: Experten warnen eindringlich vor Chlorpyrifos. Das Pestizid, das auch in Deutschland verkauft wird, wirkt laut einer neuen Studie schon in verblüffend geringen Mengen auf Ungeborene.” mehr aus spiegel.de

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Presseberichte:
Dolomiten vom 3.4.
Der Vinschger 13/14
Vinschgerwind 8/14

FREIHEIT DER BAUERN

Der Bund Alternativer Anbauer veranstaltete gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise / Südtirol mit der Unterstützung von Hollawint, der Umweltschutzgruppe Vinschgau und Bioland Südtirol
am Montag, den 31. März um 20 Uhr
im Kulturhaus Mals

eine Podiumsdiskussion (und Vorträge) rund um das weite Thema:
Einführung: Daniel Primisser, Biolandwirt aus Prad, Vize-Obmann BAA
Moderation: Gudrun Esser, Journalistin RAI Südtirol

Als Referenten geladen sind:
Wolfgang Keller, Landwirt (Bioland), Bad Schwalbach/D und
Berthold Ketterer, Verwaltungsratspräsident Bieraria Tschlin, Mitglied der leitenden Kommission von Bun Tschlin/Engadin

Neben den drei Referenten sind die weiteren Diskussionsteilnehmer:
Raimund Prugger, Landwirt, Obmann Bauernbund / Bezirk Vinschgau
Traudl Schwienbacher, Bio-Landwirtin, Initiatorin der Winterschule und der Sozialgenossenschaft “bergauf” Ulten
Friedrich Steiner, Hotelier, Bio-Landwirt, Brenner
Pressetext

POST FÜR MALS!

Hans Rudolf Herren, Agrarforscher und Wegbereiter nachhaltigen Landbaus,
Alternativer Nobelpreisträger (Right Livelihood Award)
schreibt Text download

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Hans Rudolf Herren

“Herren, der an der ETH Zürich mit einer Arbeit über die biologische Bekämpfung des Lärchenwicklers im Engadin promoviert hatte, wurde geehrt, weil es ihm gelungen war, die in ganz Afrika grassierende Maniok-Schmierlaus mit Wespen und Marienkäfern erfolgreich zu bekämpfen – ohne Chemie und für den Bauern kostenlos. …”
mehr auf biovision.ch

Right Livelihood Award
Der Right Livelihood Award (RLA, englisch für etwa Preis für die richtige Lebensweise), häufig Alternativer Nobelpreis genannt, ist eine Auszeichnung „für die Gestaltung einer besseren Welt“. Er wird jährlich von der Stiftung Right Livelihood Award Foundation vergeben und durch Spenden finanziert.
Die Bezeichnung Alternativer Nobelpreis entstand in den ersten Jahren des Preises in der Öffentlichkeit, ist aber nicht die offizielle Bezeichnung des Preises und wird von der Vergabeinstitution nur in Anführungszeichen verwendet. Im englischen Sprachraum wird der Begriff für die Auszeichnung seltener gebraucht als im Deutschen. Eine institutionelle Verbindung des Preises zum Nobelpreis besteht nicht.

Gollimorkt in Mals

und spezielle Besucher

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Der Gollimorkt in Mals war erneut Anziehungspunkt für Tausende aus dem Dreiländereck. Die Männer in Weiß kamen auch.

Kurz vor den Wahlen zeigten sich auf dem Gollimorkt zahlreiche politische Vertreter und solche, die es werden wollen, um Stimmen der Wähler einzufangen. Doch es gab auch die Männer in Weiß: Figuren mit Mundschutz und Schutzanzügen, die mit Informationen über die toxischen Wirkungen von Pestiziden und der nicht misszuverstehenden Äußerung: „Ja zur Volksabstimmung!“ auf der Brust an prominenten Plätzen des Dorfes platziert waren. Die Bürgerinnen und Bürger, die seit Juli an ihren Häusern und Zäunen in der Gemeinde Mals zahlreiche Transparente aufgehängt haben und sich für eine Pestizidfreie Gemeinde aussprechen, sorgten am Gollimorkt dafür, dass ihre Meinung sichtbar war.

Die neuen Transparente

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Hier am biologisch bewirtschafteten Weinberg des Klosters Marienberg.

Mahnfeuer auf dem Tartscher Bichl

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Danke an alle für den wunderschönen Abend!
Im Bild die neuen Transparente, die nun verfügbar sind. Einer der ersten Standorte ist, dank Abt Markus Spanier, der Weinberg des Klosters Marienberg.

Das Mahnfeuer am Samstag, den 14. September auf dem Tartscher Bichl hatte Hollawint, ein Netzwerk von Bürgerinnen und Bürger einer der flächengrößten Gemeinden Südtirols, Mals, organisiert. Rund 50 Frauen, Männer und Kinder fanden sich an einem herrlich milden und windstillen Abend am sagenumwobenen Ort ein.
mehr … files/mahnfeuer.pdf

Mals, Montagmorgen, Regen, FREUDIGE GESICHTER :)

Der zweite Antragstext für eine einführende Volksabstimmung ist eingereicht!

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Gezählte 40 Frauen, Männer und Kinder freuen sich über die Einreichung, über ein wunderbares bio – regionales Frühstücksbuffet und musikalische Begleitung! Und – das Transparent hat dem Anlass entsprechend seinen ersten Standort gefunden.

>> download “Neue Südtiroler Tageszeitung” vom 28.08.2013: “Der zweite Anlauf” [784,91 KBytes]

>> download Tageszeitung “Dolomiten” vom 27.08.2013: “Für pestizidfreie Gemeinde Mals” [591,29 KBytes]

Mals hat was ... gehabt!

gesehen am 20. August

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Informationen zufolge befanden einige Malser Bürger den Standort des Transparentes als nicht legal. U.a. der Eigentümer des baufälligen Gebäudes (links im ersten Bild), der nicht damit einverstanden war, dass das Transparent an seiner Fassade befestigt wurde. Somit musste es heute Abend demontiert werden. Wir erwarten gespannt seinen neuen Erscheinungsort.

Mals hat was ... Neues!

gesehen am 17. August

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Pflege der Obstkulturen!

Es besteht der wissenschaftlich nachgewiesene Verdacht, dass viele der eingesetzten Pflanzenschutzmittel gesundheitsschädigend, krebserregend, hormonstörend und erbgutschädigend sind. Ist es in Anbetracht dieser Tatsache vertretbar für die “Pflege” einer Obstkultur die gesamte Umgebung mit derartigen Mengen an Pestiziden (wie in obigem Film zu sehen) zu belasten?

31. Juli 2013: Transparentaktion gestartet

Unsere Transparente waren schneller vergriffen als erhofft. Ca. 70 davon hängen nun in Mals und den umliegenden Fraktionen!
Und es werden noch mehr und mehr …

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Die HOLLAWINT Webseite wird umgebaut

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Liebe HOLLAWINT Interessierte!
Vieles hat sich in den letzten 2 Jahren auf unserer Seite angesammelt – zu Vieles. Deshalb sind wir dabei die Seite zu entrümpeln und umzugestalten. Wir bitten noch um ein wenig Zeit und Geduld. Danke für euer Interesse und euer Verständnis!
Das HOLLAWINT Team

DAS WUNDER VON MALS

Alexander Schiebel meldet sich mit einem neuen Trailer für den entstehenden Dokumentarfilm:
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Mals: Viel Lärm um nichts?

Video auf SDF Südtirol
Klartext vom 03.06.15
Eine Gesprächsrunde mit
Peter Gasser, Vertreter der Malser Promotoren
Raimund Prugger, Bauernbund Obmann Vinschgau
Arnold Schuler, Landesrat für Landwirtschaft
Günther Wallnöfer, Biobauer Mals

Aktuelle Artikel

auf Stimmen/Presse

MANIFEST OBERVINSCHGER BIO-BAUERN vom 18.3.2015

Die frische Prise

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Das “Kräuterschlössl” verbreitet HOLLAWINT in euren Küchen :)) in Form eines
zitronig frischen Kräutersalzes. Das “Kräuterschlössl” unterstützt HOLLAWINT mit einem Euro pro verkaufter Packung, für ein Pestizid-freies Mals.
Link

"Das Wunder von Mals"

Ein Dokumentarfilm entsteht!
“Wir arbeiten an einem Dokumentarfilm mit dem Titel “Das Wunder von Mals”. Mals ist eine Gemeinde im Obervinschgau. Warst du schon einmal dort? Dann kennst du ja die eigenartige Schönheit dieses Talkessels. Dort siehst du nämlich eine Landschaft aus lange vergangenen Tagen: wogende Kornfelder, grüne Wiesen, Rinder und Schafe, Obst und Gemüse, kleine Baumgruppen dazwischen, gewundene Wege und Pfade … Eine unglaubliche Vielfalt! …”
Link

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www.paradiesfestival.com
www.facebook.com/paradiesfestival
Organisiert von adam&epfl in Zusammenarbeit mit HOLLAWINT

Bienen aktuell! EU-Wissenschaftler: Pestizide als Ursache für Bienensterben bestätigt

“Das Bienensterben könnte noch dramatischer werden. Experten der EU bestätigten jetzt, dass Pestizide dafür verantwortlich sind. …”
Artikel auf spiegel online

PAN Europa / PAN Italia: Voices of Pesticides

Opfer von Pestiziden können jetzt ihre Geschichte erzählen.
Link, Pressetext deutsch

Diskussionsabend PESTIZIDE UND BIENENSTERBEN

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mit Referaten von
WALTER HAEFEKER, Präsident des Europäischen Berufsimkerverbandes EPBA und
GEORG ELLER, Imker und Obstbauer aus Marling

Pressebericht im Vinschger

"Ackergifte? Nein Danke!"

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von UTE SCHEUB
Buchbeschreibung

Kritischer Agrarbericht auf der Grünen Woche in Berlin vorgestellt

Berlin – Eine Entwicklungsgeschichte der Malser Volksabstimmung ist im diesjährigen „Kritischen Agrarbericht“ nachzulesen.

“… Der Kritische Agrarbericht, der das Thema „Agrarindustrie und Bäuerlichkeit“ als diesjährigen Schwerpunkt setzte, hat auch einen Bericht über die Entstehungsgeschichte der Malser Volksabstimmung auf seinen Seiten. …”
mehr auf Stimmen / Presse

Bauer sucht Zukunft - Wer macht uns morgen satt?

Interessante Diskussionsrunde bei West ART Talk, WDR
Link

Die europäische Gesellschaft für Schmetterlingsforschung

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“… Aber eines haben die Malser in jedem Fall erreicht: was auch immer geschieht, jeder Versuch, die Intensivlandwirtschaft mit weiterem Pestizideinsatz zu erhalten, ist gegen den Willen der Bevölkerung. … Anfang September 2016 wird in Mals und in der SEL Forschungszone Sesvenna das 15. Internationale Symposium über Zygaenidae stattfinden. …”
gesamtes Dokument

Mals zu Gast bei BIOLAND

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“Eine kleine Südtiroler Gemeinde macht es vor: Die Malser haben in einem Referendum gegen den Einsatz von Pestiziden in ihrer Region gestimmt. Was Mals kann, sollte Deutschland ebenfalls können! Bioland, Deutschlands größter Anbauverband von Biobauern, fordert ein sofortiges Verbot besonders gefährlicher Gifte und eine Pestizidabgabe. Die Bundesdelegierten von Bioland haben dazu gestern in Fulda eine Resolution verabschiedet.” Link

Öko-Botschaft aus Südtirol

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“Es war ein Dienst nicht nur an Mals, sondern an Südtirol. Der Auftritt von Alexander Agethle vor der Parlamentskonferenz “Coltivare il futuro” – für eine gesunde Landwirtschaft hat unter Parlamentariern und Agrarfunktionären allerhand Vorurteile über unser Land zertrümmert. Agethle hat ein Südtirol vorgestellt, das sich so manche Klischee-verhafteten Politiker nicht vorgestellt hatten. …”
Link

"Unser täglich Tier"

Eine ZDF Reportage über den Hähnchenkonsum, der sich in Deutschland von 2001 bis 2010 verdoppelt hat. 37 Grad blickt hinter die Kulissen moderner Fleischfabriken und gibt Einblicke in die Welt der Tierproduktion (!).
Link

WICHTIG! ‚Stop TTIP'

‚Stop TTIP’ ist ein Bündnis von rund 250 Organisationen aus ganz Europa. Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA sollen verhindert werden. Im Rahmen einer selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitiative sollen mindestens eine Million Unterschriften gesammelt werden, um ein klares Zeichen an die politischen Entscheidungsträger zu senden: die Bürgerinnen und Bürger Europas wollen TTIP und CETA nicht!
Unterschreiben _und _mehr Informationen

„Volksabstimmungen ein Erfolg für die Demokratie“

Pressemitteilung vom 21.09.2014
der Initiative für mehr Demokratie Bezirksgruppe Vinschgau

Offener Brief an LH Arno Kompatscher,

LR Arnold Schuler, LR Martha Stocker, LR Richard Theiner
Das Bagatellisieren der von Pestiziden ausgehenden Gefahren durch die einschlägigen hiesigen Institutionen grenzt an Fahrlässigkeit. Unzählige internationale wissenschaftliche Studien belegen eindeutig die Gefährdung der Gesundheit. Wir sind nicht bereit dieses unberechenbare Risiko uns und unseren Kindern zuzumuten. Dass man versucht, uns den Mund zu verbieten ohne dass uns die demokratisch gewählten Vertreter verteidigen, nehmen wir nicht hin.
unterzeichnet von Frauen

gesamter Text mit Unterschriften

Nachdem es 2 Wochen lang KEINE Reaktion auf den Brief gab, folgte ein Nachruf, der in den Medien erschien. Kurz darauf erhielten wir endlich folgende Antworten:

von Landesrat Arnold Schuler, zuständig u.a. für das Resort Landwirtschaft

von Landesrätin Dr. Martha Stocker, zuständig u.a. für das Resort Gesundheit

Das Volk vor Gericht

“Nach der Volksabstimmung ist vor der Volksabstimmung. Die Bürger von Mals haben für ein Pestizidverbot auf Gemeindegebiet gestimmt, die Gegner verschanzen sich immer noch hinter juristischen Argumenten. Das Volk hat sich mehr Respekt verdient. …”
Leitartikel aus “ff” 38 vom 18.9.2014 von Georg Mair
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Sie unterstützen die Malser Volksabstimmung:

Hans Rudolf Herren, Alternativer Nobelpreisträger (Right Livelihood Award),

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“… Der Welt-agrarbericht besagt ganz klar, dass mit dem Einsatz von Chemie die planetaren Grenzen massiv überschritten werden. Das ist die Meinung von über 400 Wissenschaftlern aus aller Welt, die sich über Jahre intensiv mit dieser Thematik befasst haben. Wenn wir diesen Weg weiter beschreiten, entziehen wir künftigen Generationen ihre Lebensgrundlage. …”
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Unterstützungsbrief aus Gsies

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Danke dafür!

Bayerische Agrarpolitikerin Gisela Sengl unterstützt Volksabstimmung

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“Das Ergebnis könnte richtungs-weisend sein für die
Landwirtschaft in Europa …” mehr

AVK

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Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Südtirol: “… Das Recht auf die Gesundheit
und eine intakte Umwelt zwingen zum Handeln. …”
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Dachverband für Natur- und Umweltschutz

“… profitiere mit einer solchen Regelung nicht nur Umwelt und Gesellschaft, sondern auch die Wirtschaft, da die erste pestizid-freie Gemeinde Südtirols ein touristisches Alleinstellungsmerkmal sei, und bestimmt viele Touristen anlocken werde. …”
Link

Malser Referendum - Meilenstein für eine Neuausrichtung der Südtiroler Landwirtschaft

Pressemitteilung der Grünen
“Wir fordern alle unsere WählerInnen und SympathisantInnen dazu auf, am Referendum teilzunehmen und mit Ja zu stimmen.”
mehr

Südtiroler PD unterstützt die Einbringer des Referendums

Artikel stol.it

Pestizide in Mals - M5S: "Nein, danke!"

Artikel suedtirolnews.it

PAN-Italia

“… condivide pienamente la campagna dedicata al referendum per la conversione del territorio di Malles Venosta verso la costituzione di un Comune “pesticide-free”. …”
mehr

„Ich bin ein Malser“!

“… Es geht um viel mehr als nur um Abdrift, und das entgeht eben den Spitzenfunktionären des SBB. Es geht um die Erhaltung der natürlichen Fruchtbarkeit des Kulturguts Boden. …”
mehr
Ein Artikel von Patrick Uccelli auf www.salto.bz
Danke dafür!

Ärzte, Tierärzte, Biologen und Apotheker

Ein Manifest gegen den konventionellen und integrierten Obstbau

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Volkswirtschaftliche Kosten des Pestizideinsatzes in der Schweiz

Greenpeace, Pro Natura, SVS/BirdLife Schweiz, WWF
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Besorgniserregende Ergebnisse von Wasser- und Grasproben im Vinschgau

Die Umweltschutzgruppe Vinschgau hat mehrere Wasser- und Grasproben , die im Mai 2014 gezogen wurden, auf Pestizidrückstände untersuchen lassen. In allen Proben wurden Pestizide gefunden. Wir möchten deshalb konkrete Informationen von den Bürgermeistern der betreffenden Gemeinden erhalten. Lesen Sie dazu unseren Offenen Brief und einige Presseartikel.

Link Umweltschutzgruppe Vinschgau

Der Europäische Dorferneuerungspreis ...

… für eine ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität geht unter anderem an Mals.
Aus der Erklärung der Jury:
“… Besonders nennenswert sind darüber hinaus die angestrebte pestizidfreie Landwirtschaft und das Agieren in kleinen Kreisläufen,…”
mehr
aus www.landentwicklung.org

Der Europäische Dorferneuerungspreis wird seit 1990 alle zwei Jahre vergeben. Im Wettbewerb werden Anstrengungen des Dorfes bewertet, die auf eine dauerhafte, sichtbare ländliche Entwicklung zielen und in kooperative Aktionen und Pläne eingebunden sind.
(Quelle: Wikipedia)

„Es gibt so viele Beweise“ Pestizide gefährden Welternährung

Bisher ist stets die Biene im Mittelpunkt gestanden, wenn es um die Gefahren von Pestiziden gegangen ist. So auch vor etwa einem Jahr in Österreich, als die Aufregung über Neonicotinoide die Politik in Zugzwang brachte. Eine neue Studie eines internationalen Forscherteams rund um die Weltnaturschutzunion (IUCN) zeigt nun den aktuellen Forschungsstand – und dieser ist erschreckend.
mehr
aus www.orf.at

Nähe zu Pestiziden erhöht Autismus-Risiko beim Fötus

Washington (APA) – Sich Umwelt- und Pflanzengiften während der Schwangerschaft auszusetzen, hebt das Risiko einer Autismus-Erkrankung beim Kind deutlich an. Laut einer US-Studie, die in “Environmental Health Perspectives” publiziert wurde, ist die Gefahr dadurch um zwei Drittel größer.
mehr
aus www.science.apa.at

Pestizide vs. Gesundheit

Pestizide contra Gesundheit: Macht der Vinschgau ernst? Bei „Daum im Stadtcafé“ diskutieren Johannes Unterpertinger (Promotorenkomitee) und Raimund Brugger (Bauernbund Vinschgau) über eine mögliche pestizidfreie Gemeinde.
aus DAUM IM STADTCAFE
Die neue Südtiroler Tageszeitung online

Umweltgifte können die Gesundheit von Kindern gefährden

Bericht auf ARD, Report München, vom 22.4.2014
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Umweltchemikalien können zu Entwicklungsstörungen bei Kindern führen, die Gehirnleistung beeinträchtigen und Verhaltensauffälligkeiten hervorrufen – das haben Forscher der renommierten Harvard-Universität in Studien herausgefunden. Auch Deutschland ist betroffen. report München über eine bisher unterschätzte Gefahr.

Die Problematik des intensiven Obstbaus

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aus Sicht des Biologen und Lehrers Joachim Winkler
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Das Transparent wandert weiter ... letztens auf Irrwegen!

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Danke dem “Retterteam”!
ges(ch)ehen am 15. Dezember

Per i nostri ospiti di lingua italiana

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offene Arbeitsgemeinschaft HOLLAWINT
Mals
Kontakt:
info@hollawint.com